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23 2. Die Suche nach einem Baugrundstück Baumschutz In besiedelten Bereichen, das heißt innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile und regelmäßig auch in Geltungsbereichen von Bebauungsplänen, genießen Bäume Schutz durch die Vorschriften der „Satzung zum Schutz des Baumbestandes in der Stadt Düren (Baumschutzsatzung)“, sofern nicht schon Schutzmechanismen höherrangiger Gesetze, beispielsweise des Landschaftsgesetzes NRW, greifen. Geschützt werden Einzelbäume oder Baumgruppen, die in 1 m Höhe über dem Erdboden einen Umfang von 80 cm oder mehr haben sowie alle freiwachsenden Hecken mit einer durchschnittlichen Höhe von mindestens 5 m. Die Baumschutzsatzung steht für Sie im Internet zum Download bereitsteht (www. dueren.de/ortsrecht, Bauverwaltung). Neben den Regelungen der Baumschutzsatzung kann der Erhalt von Bäumen durch entsprechende Festsetzungen in einem Bebauungsplan sichergestellt sein. Auskünfte zu den Festsetzungen in Bebauungsplänen erhalten Sie bei der Stadt Düren, Amt für Stadtentwicklung, Abteilung Planung (siehe auch Kontaktinformationen auf Seite 55). Überlegungen vor Baubeginn Zum Schutz der Bäume richtet die Stadt Düren an Bauwillige und Eigentümer von Baugrundstücken die Bitte, den zu errichtenden Baukörper nach Möglichkeit so auszurichten, dass geschützte wie ungeschützte Gehölze in die Grünflächen- bzw. Gartenplanung integriert werden können. Dafür ist es erforderlich, dass auf dem Baugrundstück vorhandene Bäume eingemessen und im Lageplan zum Bauantrag verzeichnet sind, sodass sie bei der Planung entsprechend berücksichtig werden. So ist es auch in § 8 der Baumschutzsatzung vorgeschrieben. Bekanntlich ist die Erhaltung eines älteren, womöglich einheimischen (Laub-) Baumes für den Naturhaushalt von großem Nutzen. Deshalb sollte, wenn Bäume von einem Bauwunsch betroffen sind, in einem Beratungsgespräch bei der Bauaufsichtsbehörde zuvor geprüft werden, ob der Baum durch eine geänderte Planung oder Gebäudestellung unter Umständen erhalten werden kann. Erholung im Willy-Brandt-Park


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