Antragsunterlagen

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3. Der Bau eines Gebäudes Antragsunterlagen Allgemeine Anforderungen Der Bauantrag ist schriftlich und in mindestens dreifacher Ausfertigung 38 beim Amt für Stadtentwicklung, Abteilung Bauordnung (Untere Bauaufsichtsbehörde), inklusive aller notwendigen Bauvorlagen einzureichen. Dem Bauantrag im normalen und im vereinfachten Genehmigungsverfahren müssen nach Maßgabe der BauPrüfVO mindestens folgende Bauvorlagen beigefügt sein: 〉〉 die Bauzeichnungen im Maßstab 1:100, 〉〉 der Lageplan im Maßstab 1:500 oder 1:250, 〉〉 eine nachprüfbare Berechnung des umbauten Raumes bzw. die geschätzten Rohbau- oder Herstellungskosten, 〉〉 bei Vorhaben nach §§ 34 oder 35 BauGB ein beglaubigter Auszug aus der Liegenschaftskarte und ein Auszug aus der Deutschen Grundkarte im Maßstab 1:5.000, 〉〉 die Bau- und Betriebsbeschreibung auf amtlichen Vordruck, 〉〉 Angaben zur Hochbaustatistik nach Formblatt. Dem Antragsteller bzw. seinem Entwurfsverfasser kommt bei den Antragsunterlagen eine Bringschuld zu: Es liegt in ihrer alleinigen Verantwortung, die für die Beurteilung notwendigen Unterlagen gem. BauPrüfVO vollständig, prüffähig, eindeutig und technisch einwandfrei sowie in ausreichender Anzahl vorzulegen. Bauanträge, die erhebliche Mängel aufweisen und nicht prüffähig sind, müssen von der Bauaufsichtsbehörde kostenpflichtig zurückgewiesen werden. Lageplan Der Lageplan ist auf der Grundlage der amtlichen Liegenschaftskarte im Maßstab nicht kleiner als 1:500 zu erstellen. Bei kleinen Grundstücken oder verschachtelter Bebauung wird zweckmäßigerweise der Maßstab 1:250 gewählt, um die Lesbarkeit zu gewährleisten. Es müssen alle in der Bauprüfverordnung geforderten Angaben zum Baugrundstück unter Verwendung der Planzeichen der Anlage zur BauPrüfVO dargestellt werden. Besonders wichtig ist die Darstellung der rechtmäßigen Grundstücksgrenzen und der Abstandsflächen der geplanten Gebäude. In bestimmten Fällen muss der Lageplan von einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur angefertigt sein und mit öffentlichem Glauben beurkundet sein (amtlicher Lageplan). Das Bistro „Da Capo“ im Haus der Stadt Liegenschaftskarte und Deutsche Grundkarte Liegt für das Grundstück kein rechtsverbindlicher Bebauungsplan oder auch kein Vorhaben- und Erschließungsplan vor, so sind den Antragsunterlagen ein beglaubigter Auszug aus der Liegenschaftskarte, der nicht älter als 6 Monate sein darf, sowie ein Auszug aus der Deutschen Grundkarte mindestens im Maßstab 1:5.000 beizufügen. Anhand dieser Karten prüft die Bauaufsichtsbehörde die Einhaltung der Planersatzvorschriften der §§ 34, 35 BauGB. Aus diesem Grund muss die Liegenschaftskarte die nähere Umgebung um das Baugrundstück und die Deutsche Grundkarte die Bebauung in einem größeren Umkreis um das gekennzeichnete Baugrundstück darstellen. Die Karten können beim Katasteramt bezogen werden. Auskunft erteilt: Kreisverwaltung Düren – Vermessungs- und Katasteramt – Bismarckstraße 16 (Kreishaus), 52351 Düren Telefon: 02421 22-2570 oder 22-2571 amt62@kreis-dueren.de Bauzeichnungen Die Bauzeichnungen sind im Maßstab 1:100 zu erstellen. Die Pläne müssen alle für eine bauaufsichtliche Beurteilung wichtigen Angaben enthalten, insbesondere alle Grundrisse, Schnitte und Ansichten mit Vermaßung und Nutzungsangaben. Für die Darstellung schreibt die Anlage zur BauPrüfVO die zu verwendenden Planzeichen vor. Wegen späterer Mikroverfilmung von Akten ist eine farbige Darstellung weitgehend ausgeschlossen.


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